Ehemaliges Adelshaus wird transparente Residenz des Rechts

Punktgehaltenes Glas matriXpoint als architektonisches Gestaltungselement

Die sächsischen Kurfürsten residierten hier, der Stammvater des sächsischen Königshauses erblickte ebenfalls im Schloss Grimma das Licht der Welt. Nun wurde das bis auf das 13. Jahrhundert zurückgehende Gebäude mit dem Einzug des Amtsgerichts eine Residenz des Rechts. Ein Höchstmaß an architektonischer Transparenz trägt zur Erlebbarkeit des denkmalgeschützten Ensembles bei. Eingesetzt wurden punktgehaltene Glassysteme von der Hunsrücker Glasveredelung Wagener.

Von Januar 2010 an wurde das Schloss innerhalb von drei Jahren für 14,5 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen umgebaut und saniert. Arbeiten im Außenbereich werden noch bis in den Herbst 2013 hinein andauern. Nun ist dort das Amtsgericht der 25 Kilometer südöstlich von Leipzig gelegenen, großen Kreisstadt Grimma untergebracht.

Schwerpunkte der Sanierung des Gebäudes, dessen Grundmauern bis ins 13. Jahrhundert zurück gehen, waren der Eingangsbereich sowie ein nun komplett verglaster Verbindungsgang zwischen historischem Kornhaus und Schloss.

Höchstmaß an Transparenz

Das architektonische Konzept zielt auf ein Höchstmaß an Transparenz ab, die mit verschiedenen, innovativen Glaskonstruktionen für Gebäudehülle und Tragwerk verwirklicht werden konnte. Die Glasarchitektur trägt zur Erlebbarkeit des historischen Bauwerks von innen wie außen bei und schafft für das Amtsgericht als neuen Hausherrn symbolisch Transparenz.

Das Foyer wird von Glasträgern überspannt, die gläserne Fassade wird durch gläserne Fassadenträger gehalten. Die punktgelagerte Verglasung des Treppen- und Aufzugsturm setzt sich durch eine teilweise Siebdruckgestaltung vom Rest ab.

matriXpoint mit europaweit einzigartiger Zulassung

Seit mehr als 15 Jahren entwickelt und vertreibt Glas Wagener in Kirchberg Punkthaltersysteme für Isolierglas unter dem Markennamen matriXpoint. In enger Zusammenarbeit der Abteilungen Isolierglas und Innovativer Glasbau entwickelten die Ingenieure von Glas Wagener entsprechend den bautechnischen Anforderungen und Kundenwünschen ein System für punktgestützte Isolierverglasungen, das sich in der Praxis bestens bewährt hat.

Glas Wagener hat im September 2012 vom Deutschen Institut für Bautechnik zwei wegweisende allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen erhalten. Das heißt für Investoren und Bauherren: Sie können mit punktgestützten Isolierglasfassaden erstmals auf gesicherten Grundlagen mit wesentlich geringeren Kosten und einem erheblich reduzierten Zeitaufwand planen und bauen.

Es handelt sich dabei um einzigartige Zulassungen für Isolierverglasungen mit Punkthaltern in Europa.

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