Grüner tagen in der „Glasschildkröte“Schloss Montabaur mit einzigartigem photovoltaischem SitzungszentrumElliptische Form, schuppenartige Mosaikelemente, stabiles Gerüst: In der Draufsicht hat das neue Tagungszentrum des Schlosses Montabaur fast die Anmutung eines gigantischen Schildkrötenpanzers. Doch unter der Optik verbirgt sich modernste Technik: Eine Photovoltaikanlage und eine Erdwärmeheizung machen das Tageszentrum energetisch autark. Besonders ist die architektonische Integration der Solaranlage: Sie umspannt die Haut des Gehäuses direkt und liefert Sonnenschutz und Strom gleichermaßen. Möglich macht dies die Integration der Solarzellen in Verbundglas, die in dieser Präzision und Stabilität nur Spezialisten wie der zur Unternehmensgruppe Arnold Glas gehörende Hersteller Glas Wagener beherrschen.
Den Spagat aus Tradition und Moderne verkörpert architektonisch konsequent der im Frühjahr 2011 fertig gestellte Tagungssaal neben dem Hotel. In nur 18 Monaten entstanden, setzt der gläserne Ellipsenbau einen effektvollen Kontrapunkt zur historischen Schlossanlage. Für Architekt Michael Graf war die Kombination von futuristischem Glasbau und historischem Kontext eine große Herausforderung. „Wir wollen mit der historischen Bausubstanz nicht konkurrieren, aber gleichzeitig auch gegenwärtige Architektur nicht verleugnen. In der Form greift das Tagungszentrum auf die Ellipse zurück, ein Motiv des Barock, das gleichzeitig als geometrische Form zeitlos elegant bleibt“, so Graf. Einzigartiges Energieprogramm spart 30 Prozent CO² Neben der Form ist auch das Energiekonzept das Zentrums außergewöhnlich: Geheizt und gekühlt wird das Gebäude durch Erdwärme. Der Strom für die dafür nötige Wärmepumpe wird weitgehend durch das photovoltaische Glas der Fassade gewonnen. Hier hat man sich für eine gestalterisch wesentlich anspruchsvollere Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen entschieden: Die zur Stromgewinnung genutzten Zellen befinden sich direkt im Glas der Gebäudehülle. Sie sind in das mehrscheibige, photovoltaische Isolierglas „Voltarlux“ einlaminiert. Die hierfür nötige Kompetenz im Glaszuschnitt und der Glasveredelung kommt von Glas Wagener, dem Entwickler von Voltarlux. Die architektonisch integrierte Solaranlage hat weitere, funktionelle Vorteile. Das Glas absorbiert 80 Prozent der Wärmeeinstrahlung. Die verbliebenen 20 Prozent sorgen für angenehm gedämmtes, aber völlig ausreichendes natürliches Licht an sonnigen Tagen. Die Glaskonstruktion vermindert auch das Aufheizen des Innenraums im Sommer und senkt dadurch die Heizkosten. Durch die Kombination der energetischen Maßnahmen bleibt das Tagungszentrum um 30 Prozent unter den gesetzlichen Anforderungen. Insgesamt werden etwa 52.000 Kilogramm weniger CO2 freigesetzt als mit konventioneller Anlagentechnik. Pressetext zum Download (Word-Format) Pressetext zum Download (pdf-Format) Bild 1 zum Download Bild 2 zum Download Bild 3 zum Download Bild 4 zum Download Info: Die Hunsrücker Glasveredelung Wagener mit Sitz in Kirchberg umfasst die drei Unternehmensbereiche Funktionsgläser, Konstruktiver Glasbau und Schleiferei. Sie gehört zur Unternehmensgruppe Arnold Glas, einem der innovativsten Glasveredler Europas. Das Leistungsspektrum umfasst eine umfangreiche ISOLAR-Isolierglaspalette, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, Montagezubehör sowie Dienstleistungen von der Vorplanung bis zur Umsetzung. Kontakt:
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