RhönSprudel Betriebsrat für Mehrwegflaschen

Breite politische Unterstützung für Mineralbrunnen

FULDA.-Selber Inhalt, selbe Form und seit 2003 gleichermaßen mit Pfand belegt: Für den Verbraucher ist es oft schwer, Einweg- und Mehrwegflaschen auseinander zu halten. Die Unterschiede zwischen diesen Verpackungstypen sind jedoch bedeutend – vor allem in ihren Folgen für die Vollsortimenter-Getränkemärkte. Durch die Dumping-Preise auf Einweg-Flaschen in Discountern geraten die ökologisch sinnvollen Mehrweg-Verpackungen zunehmend unter Druck. Deshalb hat sich der Betriebsrat der Mineralbrunnen RhönSprudel-Gruppe, einer der zehn größten Mineralwasserquellen Deutschlands, im Rahmen einer bundesweiten Aktion der Gewerkschaft NGG, an die Abgeordneten seines Wahlkreises gewandt – und große Unterstützung seiner Vorschläge in diesem Bereich erfahren.

Vier Forderungen stellt der Betriebsrat der Mineralbrunnen RhönSprudel GmbH an die kommenden Regierungsparteien: Die verpflichtende Kennzeichnung der Verpackungsarten Einweg und Mehrweg, die Öffnung der Verkaufskanäle sowohl für Einweg als auch Mehrweg, ein einheitliches Rücknahmesystem sowie eine Abgabe für Einwegverpackungen. „Eine Ursache für den Rückgang von Mehrwegflaschen ist der wachsende Anteil des Discountergeschäftes und dessen Entschluss, zumindest im alkoholfreien Getränkebereich nur Einwegflaschen zu vertreiben und zurückzunehmen. Durch die mangelhafte Kennzeichnung der Flaschentypen fällt es auch vielen ‚bewussten Einkäufern’ oft schwer, zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen zu unterscheiden “, so RhönSprudel-Betriebsratsvorsitzender Andreas Zitzmann.

„Sie rennen bei uns offene Türen ein“
Ein Schreiben mit seinen Forderungen richtete der RhönSprudel-Betriebsrat am 30. Juli 2009 an die Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis Fulda, Michael Brand (CDU), Claudia Blum (SPD), Mario Klotzsche (FDP), Wolfgang Lörcher (Die Linke) und den Grünen Ernst Sporer. Mit Ausnahme des Unions-Politikers erhielt der Vorschlag breite Zustimmung bei allen Adressaten. „Mit Ihren Forderungen zum Thema Mehrwegverpackungen rennen Sie bei uns Grünen offene Türen ein“, hieß es in der Antwort von Ernst Sporer. „Eine Kennzeichnungspflicht von Ein- und Mehrwegsystemen begrüße ich außerordentlich“, stimmte auch Linken-Kandidat Lörcher dem Vorhaben bei – ebenso wie die Sozialdemokratin Claudia Blum: „Sie können mit meiner Unterstützung rechnen.“

„Schade, dass CDU nicht geantwortet hat“
Der Vorsitzende des RhönSprudel-Betriebsrates begrüßte die positiven Reaktionen der Wahlkreis-Kandidaten: „Wir freuen uns zu hören, dass die Kandidaten der Linken, Grünen, der FDP und der SPD unsere Anliegen unterstützen. Gleichzeitig finden wir es schade, keine Antwort von der CDU bekommen zu haben und würden uns freuen, noch vor der Wahl von deren Direktkandidaten zu hören“, so Andreas Zitzmann.

Pressetext RhönSprudel Betriebsrat (word)
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INFO:
Die RhönSprudel Quelle wurde 1781 erstmals gefasst und ist seit 1911 in Familienbesitz. Die RhönSprudel-Gruppe gehört heute zu Deutschlands zehn führenden Mineralbrunnen. Im Juli 2009 wurde das Mineralwasser Medium 1,0 Liter von Öko Test mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Mineralwässer Original und Naturell 1,0 Liter wurden bereits 2007 von Öko Test mit „sehr gut“ ausgezeichnet.
Zur Gruppe gehören die Mineralquellen Bad Liebenwerda, Spreequell Mineralbrunnen, Mineral- und Heilquellen Adelboden, Bauer Fruchtsaft, Bionade GmbH, OK Owocowe Fruchtsaftkonzentrate und die Handelsgesellschaften Solid, Getränke Otto GmbH und die Spreewaldperle GmbH.

Kontakt:
Betriebsrat RhönSprudel
Andreas Zitzmann
Weikardshof 2
36157 Ebersburg-Weyhers
Tel. 0 66 56- 58208

Pressekontakt:
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