Positive Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Aalen: TELENOT, einer der führenden Hersteller für elektronische Sicherheitstechnik in Europa, ist weiter auf einem „gesunden Wachstumskurs“, wie es Anja Wunderle von der TELENOT-Geschäftsführung beschreibt. Doch um dem Wachstum in den nächsten Jahren gerecht zu werden, müssen entsprechende Bedarfsflächen gesichert werden.
Hierzu ist die Unternehmensgruppe, zu der neben der 1968 von Helmut Wunderle gegründeten TELENOT ELECTRONIC GMBH heute auch die Tochtergesellschaften TSO Sicherheitssysteme, TEKKO, TELENOT Smart Services und BSN gehören, in Gesprächen mit der Stadt Aalen. Allein am Standort in Aalen-Hammerstadt sind rund 500 Mitarbeitende beschäftigt.
„Wir sind bestrebt, unser Wachstum wirklich nachhaltig zu gestalten,“ betont Anja Wunderle und erläutert: „Da unsere Unternehmen sich weiterentwickeln und wachsen, werden wir an den Punkt kommen, an dem die bestehenden Räume nicht mehr ausreichen. Und dafür treffen wir jetzt die Vorbereitungen.
Einspurige Fahrstraße soll Anwohner entlasten
Dazu sei die Unternehmensgruppe mit der Stadt Aalen in einem Bebauungsplanverfahren. „Die Erweiterungspläne von TELENOT sind ein starkes Bekenntnis zu unserem Wirtschaftsstandort und ein wichtiges Signal für die Zukunft unserer Stadt. Solche Investitionen schaffen Perspektiven, sichern Arbeitsplätze und zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung ist, um mit verlässlichem Planungsrecht die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.“, betont Frederick Brütting, Oberbürgermeister der Stadt Aalen. „Teil unserer Überlegungen ist auch, den Werksverkehr aus der Ortschaft heraus nach außen zu verlegen. Dies wird eine spürbare Entlastung des Ortskerns mit sich bringen”, betont Anja Wunderle. Sollte dies zum Tragen kommen, werde in eine eigens zu errichtende einspurige Zufahrt mit Ausweichbuchten investiert, die am Ort vorbeiführt. Ihr ist aber wichtig, dass nur das gebaut wird, was wirklich notwendig ist und unter ökologischen Gesichtspunkten auch vertretbar ist. So soll eine naturnahe Randbepflanzung dieser Fahrstraße sowohl der Umweltfreundlichkeit als auch dem Lärmschutz für die benachbarten Gebäude dienen. Um auch nachbarliche Interessen berücksichtigen zu können, sucht die Firma Telenot bereits frühzeitig den direkten Austausch mit ihren Angrenzern und der Bürgerschaft. Der Öffentlichkeit wird im anstehenden Bebauungsplanverfahren darüber hinaus zweimal die Möglichkeit eröffnet ihre Belange in das Verfahren einzubringen, um so dem Gemeinderat der Stadt Aalen eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Made in Hammerstadt – weiterer Personalaufbau am Hauptsitz geplant
Nach wie vor sind alle Unternehmensbereiche bis auf eine Entwicklungseinheit in Albstadt und zwei Produktionsgebäude in Essingen am Hauptsitz in Hammerstadt verortet – inklusive der Betriebskita “Schatztruhe”. „Die räumliche Nähe wird gesucht und geschätzt und wirkt sich positiv auf die Synergien zwischen den Gesellschaften aus“, so Wunderle. Aus dem geplanten Wachstum der Tochtergesellschaften würden sich perspektivisch für die nächsten fünf bis zehn Jahre zusätzliche 50 bis 100 Arbeitsplätze ergeben – vor allem in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb und Kundensupport.