Landespolitik war zu Gast bei afb social & green IT - Der Pressedienst - Medienservice für Journalisten

Landespolitik war zu Gast bei afb social & green IT

Einladung zum Abschlusstermin mit Thekla Walker MdL, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg

Ettlingen, im Dezember 2025. Mit drei hochrangig besetzten Besuchsterminen aus FDP, CDU und SPD hat afb social & green IT in den vergangenen Wochen gezeigt, wie sich wirtschaftliches Handeln, Klimaschutz und Inklusion in der Praxis erfolgreich verbinden lassen. In der Ettlinger Zentrale des gemeinnützigen IT-Refurbishers diskutierten die Landesfraktionsspitzen um Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP-Fraktionsvorsitzender), Christine Neumann-Martin (Stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende) und Andreas Stoch (SPD-Fraktionsvorsitzender) mit der AfB-Geschäftsführung über Circular IT, Fachkräftesicherung und die Rolle von Inklusionsunternehmen für Baden-Württemberg.

„AfB zeigt eindrucksvoll, wie aus Nachhaltigkeit und Inklusion ein tragfähiges Geschäftsmodell wird, das Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig den Standort Baden-Württemberg stärkt“, erklärte Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL im Anschluss an seinen Besuch.

afb social & green IT ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen: Rund 700 Mitarbeitende sind an 20 Standorten in fünf Ländern tätig, knapp die Hälfte davon Menschen mit Behinderung. In Ettlingen befindet sich die Zentrale sowie ein großer Produktionsstandort, an dem gebrauchte IT-Hardware aus Unternehmen datensicher gelöscht, aufbereitet und als qualitativ hochwertige Gebrauchtgeräte mit Garantie wieder in den Markt gebracht wird. Mehrere DAX-Unternehmen gehören zu den insgesamt rund 1.800 Partnern, deren ausgemusterte IT AfB übernimmt – ein Modell, von dem beide Seiten profitieren: Die Unternehmen sparen Kosten, senken nachweislich ihre CO₂-Emissionen und stärken ihre soziale Nachhaltigkeit, während AfB inklusive Arbeitsplätze in der Region schafft.

Bei den ersten drei Terminen der Gesprächsreihe „Circular IT mit Impact“ führten Geschäftsführer Daniel Büchle und sein Team die Gäste durch Produktion und Refurbishment-Prozess und zeigten, wie Inklusion im Arbeitsalltag gelebt wird – von barrierefreien Arbeitsplätzen über inklusive Teams bis hin zu angepassten Tätigkeitsprofilen und Qualifizierungswegen. In den anschließenden Gesprächen ging es um die Frage, wie Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Technologiestandort von datensicherem IT-Refurbishment profitieren kann, welche Rolle Kreislaufwirtschaft in der Digitalstrategie des Landes spielen sollte und welchen Beitrag Inklusionsunternehmen als Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung leisten – gerade in einer Region mit starker Industrie und hohem Fachkräftebedarf.

„Hier wird deutlich, dass Inklusion und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken – das ist ein Vorbild für viele Unternehmen im Land“, so Christine Neumann-Martin MdL.

Kai Keune, Grünen-Landtagskandidat für den Wahlkreis Ettlingen und Mitarbeiter von afb: „Kreislaufwirtschaft ist in Zeiten von angespannten Lieferketten weltweit in aller Munde und wird von uns schon seit der Unternehmensgründung wirtschaftlich und verlässlich umgesetzt.“

„AfB verbindet soziale Verantwortung, gute Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und konkreten Klimaschutz – genau solche Unternehmen brauchen wir, wenn wir die Transformation unserer Wirtschaft gerecht gestalten wollen“, betonte Andreas Stoch MdL.

„Wir konnten sehr offen über Chancen und Rahmenbedingungen sprechen – sowohl mit Blick auf unsere Mitarbeitenden mit Behinderung als auch mit Blick auf unsere Partnerunternehmen“, betont Daniel Büchle, Geschäftsführer von AfB. „Unser Anspruch ist es, zu zeigen: Inklusion ist kein Kostenfaktor, sondern ein Wettbewerbs- und Innovationsvorteil. Und Circular IT ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich klug – für unsere Großkunden und für uns.“

AfB übernimmt für Konzerne, Mittelständler und öffentliche Auftraggeber die komplette Prozesskette: Abholung der IT-Hardware, zertifizierte und nach ISO 27001 geprüfte Datenlöschung, Aufbereitung, Wiedervermarktung oder fachgerechte Verwertung. Das entlastet die IT-Abteilungen, rechnet sich wirtschaftlich und zahlt direkt auf ESG-Ziele und Nachhaltigkeitsberichte ein. „Viele Unternehmen stehen unter Druck, glaubwürdige Fortschritte bei Klima- und Sozialzielen nachzuweisen und dabei wirtschaftlich zu handeln“, so Büchle. „Mit uns können sie die Lebensdauer ihrer IT verlängern, Ressourcen schonen und gleichzeitig inklusive Beschäftigung fördern – alles in einem geprüften, datensicheren Prozess.“

Einladung zum Abschlusstermin mit Umweltministerin Thekla Walker

Zum Abschluss der Reihe erwartet AfB einen weiteren politischen Höhepunkt: Baden-Württembergs Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Thekla Walker, und Staatsekretärin Dr. Ute Leidig (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration) werden am 19. Januar 2026, 13:30 Uhr, den Hauptsitz in Ettlingen besuchen, um sich vor Ort ein Bild vom Zusammenspiel aus Circular IT, Klimaschutz und Inklusion zu machen. In einem Rundgang durch die Produktion und einem anschließenden Austausch mit der Geschäftsführung, Mitarbeitenden und Partnern geht es um die Frage, wie Green IT und Inklusionsarbeitsplätze in der Landespolitik stärker verankert und gemeinsam mit Unternehmen weiterentwickelt werden können.

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Über AfB gemeinnützige GmbH

AfB gGmbH ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen. Durch zertifiziertes IT-Remarketing trägt AfB dazu bei, Umweltressourcen einzusparen. An 20 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei beschäftigt AfB rund 700 Mitarbeitende, davon 49 % mit Behinderung. AfB steht für „Arbeit für Menschen mit Behinderung“. Die Marke afb social & green IT zeigt, wie bei AfB wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischem und gesellschaftlichem Impact verwoben sind.

Das Geschäftsmodell des IT-Refurbishers basiert auf langfristigen Partnerschaften mit mehr als 1.800 Unternehmen, Banken, Versicherungen und öffentlichen Einrichtungen. AfB übernimmt seit 2004 deren nicht mehr benötigte IT- und Mobilgeräte, löscht unwiderruflich die enthaltenen Daten, rüstet die Geräte auf, installiert neue Software und verkauft sie mit mindestens 12 Monaten Garantie hauptsächlich an Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen und Schulen. Für dieses Green-IT-Konzept wurde AfB unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (2024, 2021 und 2012) und dem German SDG-Award (2022) ausgezeichnet. AfB ist geprüft und zertifiziert vom TÜV Süd (ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001), als Entsorgungsfachbetrieb und als Microsoft Authorized Refurbisher.

www.afb-group.de