Sicher regieren an der Spree - Der Pressedienst - Medienservice für Journalisten

Sicher regieren an der Spree

Anbau des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses mit Spezialglas von arcon

Wer in Berlin einen „Sprung über die Spree“ wagen möchte, kann dies trockenen Fußes im Regierungsviertel tun: Nahe der einstigen Berliner Mauer sind das Paul-Löbe-Haus auf der Westseite und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus am Ostufer über eine Brücke verbunden. Die Gebäude des Deutschen Bundestags sind Teil des „Band des Bundes“, das symbolisch die ehemals geteilte Stadt vereint. Mit der Erweiterung des Lüders-Hauses wird das Band nun vorerst vollendet, 2016 soll der Anbau fertig sein. Zu seiner hohen Sicherheit und Energieeffizienz trägt die Fassade aus durchbruchhemmendem Sonnenschutzglas mit Alarmkontakten des Glasveredlers arcon bei.

Seinen Namen hat das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus der gleichnamigen Politikerin und Frauenrechtlerin Marie Elisabeth Lüders zu verdanken. Als Informations- und Dienstleistungszentrum des Parlaments beherbergt es bisher unter anderem die weltweit zweitgrößte Parlamentsbibliothek, das Archiv des Bundestages und die Pressedokumentation. Auf der 19.000 Quadratmeter großen Nutzfläche des Erweiterungsbaus werden sich vor allem 300 Abgeordnetenbüros, Besprechungsräume und ein Multifunktions-Saal befinden. Auch einen Bereich für Kunstausstellungen soll es geben.

Der 190 Millionen Euro teure Anbau fügt sich an die bisherige Ostfassade des Hauses an. Die regelmäßige Kammstruktur wird fortgesetzt und ermöglicht so vielfältige Einblicke in das Innenleben des Deutschen Bundestages. Eine insgesamt 10.000 Quadratmeter große Fassade aus dem Spezialglas Sunbelt nordic von arcon ist dabei ein wichtiger Baustein: Sie gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit und sorgt für lichtdurchflutete Räume bei gleichzeitig hohem Sonnen- und Wärmeschutz. Montiert werden die 30 Glasaufbauten seit November 2013 von der Firma Heinrich Würfel Metallbau aus dem hessischen Sontra.

Alarmkontakte im Glas erkennen Einbruchsversuche

Im Zentrum des neuen Ostflügels entsteht ein 36 Meter hoher Turm, in dem ebenfalls Büros untergebracht sind. Von der Luisenstraße aus gelangen Besucher und Mitarbeiter über den neuen repräsentativen Haupteingang in das Haus. Die farbneutrale Sonnenschutz-Verglasung des Anbaus bildet mit der Außenhülle aus großen Sichtbeton-Segmenten ein einheitliches Gesamtensemble und ist dem Stil des Bestandsbaus nachempfunden. Auf Teilbereiche der Glasfassade wurden per Siebdruckverfahren Alarmkontakte aufgebracht, die mit der Gefahrenmeldeanlage im Gebäude verbunden sind. So wird beispielweise der Versuch, ein Fenster aufzuhebeln, sofort erkannt und Alarm ausgelöst. Zudem ist das Glas durchbruchhemmend und erfüllt damit die hohen Sicherheitsauflagen, die in dem Parlamentsgebäude vorgeschrieben sind.

Kühl auch an heißen Tagen

Mit einem g-Wert von 37 Prozent sind dank der Verglasung auch an Sonnentagen die Räume angenehm kühl, bei gleichzeitig großer Lichtdurchlässigkeit. Auf zusätzliche Verschattungs- oder energieintensive Klimageräte kann so verzichtet werden. Im Winter muss Heizenergie nur sparsam eingesetzt werden, da keine Wärme über die arcon-Spezialgläser entweicht.

„Der Montage der Glasfassade ging eine fünfjährige Planungsphase voraus. Denn die Fassade besteht aus vielen verschiedenen Spezialaufbauten, die zusammenzuführen sind. Das musste bis ins Detail vorbereitet werden“, sagt Albert Schweitzer, arcon-Projektberater Region Nord. Entscheidend für die Auftragsvergabe an arcon war neben den hochwertigen technischen Eigenschaften die Optik der Glas-Fassade, die die gesamte Gebäude-Architektur des „Band des Bundes“ im Regierungsviertel unterstreicht.

Info:

arcon Glas bietet eine große Vielfalt an hocheffektiven Magnetronschichten auf allen möglichen Basisgläsern: vom Floatglas über laminiertes Glas bis hin zu eingefärbten Gläsern und verschiedenen Einscheibensicherheitsgläsern.

  • CAPTCHA
    Bitte warten …
    Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.